FAQ

Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung – Fragen kompakt beantwortet.

Was macht das Projekt „Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung“ eigentlich für meine Kommune und wie können alle Kommunen in Deutschland profitieren? Wir beantworten kompakt die häufigsten Fragen.

FAQ Symbolbild
© Nadine Hofstetter | www.nh-visuals.com

An wen richtet sich das Projekt?

Im Projekt „Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung“ erarbeitet das IFH KÖLN mit 14 Modellstädten unterschiedlicher Größe aus ganz Deutschland und weiteren Partnern ein digitales Tool für proaktives Ansiedlungsmanagement in Innenstädten und schafft die Basis für ein dialogorientiertes, standardisiertes Miteinander im Prozess der Vitalisierung von Stadtzentren. Die Plattform und entwickelten Standards stehen nach der Projektlaufzeit für alle Kommunen in Deutschland zur Verfügung.

Wie können wir als Kommune von dem Projekt profitieren?

Die erarbeitete Lösung für eine proaktive Ansiedlungsstrategie und die Erkenntnisse aus dem Prozess werden nach Ende des Projektzeitraums für alle Kommunen zur Verfügung gestellt. Die Modellstädte verproben die Technologie und geben Impulse zu den Anforderungen, sodass gemeinsam relevante Standards und Prozesse entwickelt werden können. Ab 2023 kann der Roll-out in allen deutschen Kommunen starten.

Wann können wir als Kommune die Lösung und Ergebnisse aus dem Projekt nutzen?

Das Projekt läuft bis zum 31.12.2022. Ab 2023 können auch die Kommunen, die aktuell nicht zu den Modellstädten zählen, die Lösung und Ergebnisse nutzen. Regelmäßige Informationen zum Projekt, den Zielen, zur Vorgehensweise und zum aktuellen Status quo liefern die Online-Seminare. Die Abschlussveranstaltung am 09. November, die für alle Interessierte offen ist, stellt das Projekt und die Ergebnisse detailliert vor.

Was wird die Plattform kosten?

Nach Projektende werden die Erkenntnisse kostenfrei auf der Website www.stadtlabore-deutschland.de zur Verfügung gestellt. Die digitale Plattform LeAn® wird als Open-Source-Lösung bereitgestellt, die bei Bedarf eigenständig gehostet werden kann. Darüber hinaus ist geplant, den Betrieb der Plattform auch als gehostete Lösung anzubieten. Welche Kosten für ein solches Betreibermodell anfallen, wird Ende Q1 2022 festgelegt.

Was können wir dieses Jahr schon machen? Wie können wir uns auf die Nutzung vorbereiten?

Mithilfe des bereits entwickelten Standards zur Erhebung von Gewerbeimmobilien und Leerstand können bereits jetzt Vorbereitungen getroffen werden. Es ist zielführend, wenn diese Erhebung frühzeitig mit allen Parametern in der entsprechenden Form durchgeführt wird. Der benötigte Standard auf Excel-Basis, der eine spätere automatisierte Datenübernahme in die Plattform erlaubt, steht bereits zur Verfügung. Die Vorlage kann im Ergebnisbereich kostenfrei heruntergeladen werden.

Sollten noch keine genauen Frequenzdaten für den Standort vorliegen, ist es darüber hinaus bereits jetzt zielführend, sich mit der laserbasierten Frequenzmessung auseinanderzusetzen. Valide gemessene Frequenzdaten sind eine wichtige Kenngröße und ein elementarer Bestandteil des Prozesses.

Wir nutzen bereits die Softwarelösung aREAL®? Was bedeutet dies für uns?

Eine Migration von aREAL® auf die LeAn®-Plattform wird problemlos möglich sein, da aREAL® als Prototyp und Basis für die Plattformentwicklung genutzt wurde. Bei detaillierten Fragen gehen Sie am besten direkt auf Ihre Ansprechpartner:innen bei immovativ zu.

Für welche Stadtgröße bietet das Projekt eine Lösung?

Für die Verprobung der Lösung sind nur Städte ab 60.000 Einwohnenden ausgewählt worden, da Ansiedlungsprozesse in größeren Städten mit einer höheren Komplexität einhergehen. Dass die Lösung auch für Klein- und Mittelstädte passend ist, wird aber in allen Entwicklungsschritten sichergestellt.

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